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Praktikum im Harz: Emil und Moritz lernen vom Geopark
Der Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen durfte im letzten Monat zwei Studenten aus Bremen begrüßen, die jeweils für vier Wochen in der Geschäftsstelle in Quedlinburg als Praktikanten mitarbeiten.
Zwei Bremer, zwei Geowissenschaftler – und ein Praktikum im Harz
Emil Trunk Ekanayaka stammt ursprünglich aus Nord-Baden-Württemberg und studiert an der Universität Bremen Marine Geosciences im vierten Semester. Emils Biographie ist durch den Besuch einer UNESCO-Projektschule und die Teilnahme am Freiwilligendienst kulturweit von UNESCO-Themen geprägt, weshalb er sich auch für ein Praktikum in einem UNESCO-Geopark entschied. Ausschlaggebend für den Harz war die geologische Vielfalt der Region und die Möglichkeit, hier ein Gesteinsbestimmungsheft zu erarbeiten, das Besuchern und Kindern die Gesteine des Harzes näherbringen soll.
Emil arbeitete auch an einem Konzept für ein Hörspiel für die Brockenbande, das Kindern den Einstieg in die Gesteinsbestimmung erleichtern soll, und an einer Informationstafel zur „Langen Wand“ bei Ilfeld, wo der Wechsel von Rotliegendem zu Zechstein zu sehen ist. Zudem begleiteten Emil und Moritz zwei Exkursionen von Schulen zur Karstschauhöhle Heimkehle.
Teamwork mit kurzem Anlauf
Durch die zwei gemeinsamen Wochen im Praktikum konnte Moritz nach dem Abschluss von Emils Praktikum nahezu nahtlos anschließen, um die Projekte so weit wie möglich zu vervollständigen. „Dabei war sicherlich hilfreich, dass wir beide an der Universität Bremen studieren und sich sogar schon vorher kannten“, erzählen sie.
Moritz beschäftigte sich, gemeinsam mit Emil, in den ersten Wochen vor allem mit dem Suchen der Aufschlüsse für alle Gesteine, welche Emil für das Heft bereits ausgesucht hatte. Zum Heft selbst konnte er vor allem mit der Gestaltung von Infografiken beitragen und auch noch etwas Text beisteuern. Nachdem Emils Praktikum beendet war, übernahm Moritz das Projekt für das Heft und die Informationstafel „Lange Wand“ vollständig. Hier arbeitete er vor allem daran, die gefundenen Aufschlüsse in das Heft einzuarbeiten und am Text für die Informationstafel.
Wenn aus Neugier echte Entdeckungen werden
Zusätzlich begleitete Moritz ein Projekt mit der Regelschule Ellrich. „Ich war vor allem beeindruckt davon, was für komplexe Fragen einige der Kinder schon gestellt haben. Diese Neugier ist sehr wertvoll.“ Als größte Herausforderung sah Moritz, trotz dieser Neugier, das richtige Maß an Wissen zu finden, das in einer fünften Klasse verständlich vermittelt werden kann.